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Forschungsprojekt im Brückenbau

Die Fa. Floss beschäftigt sich mit der Frage wie die einheimischen Rundhölzer im konstruktiven Holzbau genutzt werden können.

Besonders der ingeieurtechnische Bereich des Brückenbaus ist gerade im Fokus der betriebsinternen Forschung.

In enger Zusammenarbeit mir der Hochschule Trier (Prof. Dr. Wieland Becker) wird gerade eine Holzbrücke aus heimischer Douglasie mit einem Knotenpunktsystem aus einem speziellen Polymerbeton und einem Holz-Beton-Verbundsystem konzipiert.

Eine weitere Vorgabe für das Brückenkonzept ist, dass die genutzten Hölzer nicht nur aus der Region kommen, sondern auch weitestgehend unbehandelt bleiben um den Verbrauch an primärer Energie auch möglichst zu reduzieren.

Die Planungsphase des Prototypes ist abgeschlossen. Auch liegen alle Genehmigungen zum Erbauen einer Brücke vor. 

Der Holzbrücken-Prototyp befindet sich aktuell in der Fertigung. Die Fundamente sind gegossen. Die Brücke wird noch in diesem Frühjahr montiert werden und in Schönecken die beiden Uferseiten der Hühnerbach verbinden und somit die beiden Ortsteile Schönecken und Wetteldorf weiter zusammenwachsen lassen.

Die Einweihung der Brücke

Am 22.05.2015 fand die offizielle Einweihung der ersten Brücke mit einem Rundholztragwerksystem (RTS) statt.

Bei schönstem Wetter und mit göttlichem Beistand wurde der Brückenschlag am Fuße der Burg gefeiert.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterErfahren Sie hier mehr darüber.

Das schreibt die Presse über die Brückeneinweihung

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchauen Sie hier was die Presse über den gelungenen Brückenschlag berichtet.

Auch bei Facebook wird einiges darüber berichtet. Wir freuen uns auch sehr über Ihr "Like" auf unserer Facebookseite.    Öffnet externen Link in neuem FensterFloss-Facebook-Seite

Presseinformation

Für die Presse haben wir uns erlaubt ein Informationspaket zur Verfügung zu stellen. Hier können Sie dieses herunter laden.

Innovation wird auch im Mittelstand gefördert

In enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Trier war es uns möglich eine weitere Verwendungsmöglichkeit für den ökologischen Baustoff Holz zu erforschen.
Diese innovativen und vielversprechenden Ideen werden durch das EFRE-Projekt durch die EU gefördert.

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten veröffentlichte dazu am 25.07.2013:

 

"Umweltministerin Ulrike Höfken bewilligt bis zu 42.000 Euro für Forschungsprojekt Bau einer Holz-Beton-Fußgängerbrücke in der Eifel

Mit bis zu 42.000 Euro fördert das rheinland-pfälzische Umweltministerium das Forschungsprojekt "Anwendungsorientierte Erprobung einer Holz-Beton-Verbundbrücke auf Rundholzbasis". Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziels "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" der Europäischen Union. Das Gesamtvolumen des Projektes beläuft sich auf 84.000 Euro.
Bei dem neuartigen Projekt errichtet die Zimmerei Peter Floss aus Schönecken im Eifelreis Bitburg-Prüm zu Forschungszwecken eine Fußgängerbrücke mit einer Länge von 13 Metern. Ein Brückendeck aus wasserundurchlässigem Beton bildet hier die Gehbahn und schützt die darunterliegende Rundholzkonstruktion vor Nässe und Feuchtigkeit. Der Betrieb verwendet Douglasienrundstämme bis zu 30 cm Durchmesser, die sie direkt bei den Forstbetrieben der Umgebung Westeifel erwirbt, um diese im eigenen Unternehmen zu zylindrischen Querschnitten mit bis zu 20 cm Durchmesser und 13 m Stammlänge zu verarbeiten. Mit dem Vorhaben soll dem immer größer werdenden Bedarf an Fußgängerbrücken aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz nachgekommen werden.

"Eine derartige Entwicklung, bei der der Stamm als Rohmaterial ohne Umweg über ein Sägewerk mit dessen energieintensiven Verarbeitungsprozessen direkt zu einer Anwendung im Holzbrückenbau führt, ist völlig neu und unterstreicht den Innovationsaspekt des Vorhabens", so Umweltministerin Ulrike Höfken.

Eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Brückentragwerkes spielt die geplante Kooperation mit dem Lehr- und Forschungsgebiet Holz (LFH) der Hochschule Trier. Das LFH entwickelt Hochleistungsknotenlösungen für tragende Holzkonstruktionen und besitzt zwei Patentanmeldungen. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Entwicklung innovativer Holz-Beton-Verbundtechnologien. Beabsichtigt ist, dass die erforderlichen Versuche und Entwicklungsaktivitäten vom Personal der Zimmerei Floss vorgenommen werden, die wissenschaftliche Begleitung durch Personal des LFH erfolgt. Dabei sollen einige Arbeiten von Masterstudierenden des Bauingenieurwesens der HST durchgeführt werden.

"Mit dem Kooperationsprojekt wird die Entwicklung eines wartungsarmen, preisgünstigen und leicht zu montierenden Holzbrückensystems für Fußgänger- und Radfahrernutzung durch Nutzung eines innovativen Werkstoffverbundes Holz-Beton weiter vorangebracht", betont Ulrike Höfken. "Zudem wird mit der engen Partnerschaft zwischen einem mittelständischen Holzbauunternehmen aus der Eifel und dem Holzbau-Lehrstuhl der Hochschule Trier ein Zeichen für Wissenstransfer gesetzt. Durch die Kooperation und Vernetzung von Wissenschaft und Praxis wird ein wichtiger Beitrag zum Ausbau der regionalen Wertschöpfungskette Holz im ländlichen Raum der Westeifel geleistet", so die Ministerin."

 

 
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